Abfallbetriebe des
Nationalparklandkreises Birkenfeld

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Wohin mit überschüssigem Obst?

Jedes Jahr im Spätsommer hängen die Äste von Apfel-, Birnen- oder Zwetschgenbäumen voll mit leckeren, reifen Früchten. Aus den unterschiedlichsten Gründen werden aber viele Bäume nicht abgeerntet, sodass Unmengen an Obst noch am Baum hängen oder am Boden unnötig verfaulen.

 

Die Alternative: Verwerten statt vergammeln lassen.

Wer planbar ungenutzte Streuobstbestände hat, kann bereits aktiv werden, bevor die reifen Früchte zu Boden fallen: Eine gute Möglichkeit ist die Kontaktaufnahme zu nahe gelegenen Kindergärten oder Schulen, um eine Eigenernte für Schulobst anzuregen. Soziale Einrichtungen wie „Die Tafeln“ sind ebenfalls dankbar für Obstspenden.

Auch wenn das Obst bereits am Boden liegt und die Menge für einen direkten Verzehr zu groß ist, gibt es immer noch eine Fülle von Alternativen, um es zu „retten“. Mit dem richtigen Rezept zur Hand können die Früchte eingelegt, eingekocht oder entsaftet werden. Auch kann man eine Anfrage an umliegende Landwirte oder bspw. ein Tiergehege richten; manchmal wird Fallobst gerne angenommen, um es zu verfüttern.

Mit jeder kleinen, individuellen Geste kann ein Beitrag gegen die Verschwendung von wertvollem Obst geleistet werden.

 

Grundsätzlich: Fallobst zählt NICHT zu Grüngut und Gartenabfall!

Egal ob noch unreif wegen Astbruch, schon reif oder gar faul - Fallobst kann grundsätzlich nicht an den Grüngutannahmestellen abgegeben werden. Die Gründe hierfür sind zum einen die Insekten oder Nager, welche das verrottende Obst anzieht, was zu Hygiene-, Geruchs- oder Sicherheitsproblemen führen kann. Auch die Gärsäfte stellen derart konzentriert eine Belastung für den Boden und das Grundwasser dar. Einzelnes Obst an Ästen oder Baumschnitt und auch Kleinmengen sind dagegen unproblematisch.

Nicht mehr nutzbares Fallobst sollte daher eingefüllt in die AWB-Biotüten über die Bioabfallcontainer entsorgt werden. Gegebenenfalls ist auch eine Kompostierung im eigenen Garten möglich.

 

 

Bei Fragen und Anregungen können Sie sich direkt telefonisch unter 06782/9989-22, per Mail an abfallberatung@egb-bir.de oder über das Kontaktformular an unsere Abfallberatung wenden.

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